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Meeresalgen


Meeresalgen

Die überwiegend aus der Bretagne, aber auch aus Japan importierten Algen können dazu beitragen, unseren Tagesbedarf an Vitaminen, Mineralstoffen, Mineralsalzen und Pflanzenproteinen besser zu decken. Da sie keine Wurzeln haben, müssen die Algen alle Nährstoffe, die sie zum Leben brauchen, dem Meer entnehmen und haben so eine den Landpflanzen überlegene Fähigkeit zum Speichern dieser Elemente.

 

Algen sind eine wichtige Eiweissquelle (durchschnittlich 15 % des Nassgewichts und 40 % des Trockengewichts). Ihr Gehalt an Aminosäuren macht Algenproteine ernährungsphysiologisch interessant, denn er beträgt 26 bis 50 % des Gehalts an Säuren insgesamt. Das Verdauungssystem braucht eine gewisse Zeit, bis es sich an die Algenproteine angepasst hat und die für die Hydrolyse der Algen erforderlichen Enzyme herstellt. Daher ist eine Einführungsphase notwendig, wenn Algen zu einem der Hauptlieferanten für Eiweiss werden sollen. (Die Grundverdaulichkeit beträgt 45 %, steigt aber rasch auf 90 % an.).

 

Algen enthalten bedeutende Mengen an Ballaststoffen, speziell in löslicher Form. Je nach Sorte kann eine Portion frische Algen bis zu 8 % der empfohlenen Tagesmenge an Ballaststoffen enthalten. Bei getrockneten Algen hingegen beträgt der Anteil an Ballaststoffen 35 % bis 50 % ihres Gewichts. Eine ballaststoffreiche Ernährung kann ganz allgemein zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie zur Eindämmung von Diabetes Typ 2 und zur Zügelung des Appetits beitragen. Die in Algen enthaltenen Ballaststoffe helfen möglicherweise effektiver bei der Senkung des Cholesterinspiegels im Blut als Ballaststoffe anderer Herkunft.

 

Die besondere Wirkung von Algen bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Fettleibigkeit, zu hohem Cholesterinspiegel und Bluthochdruck soll unter anderem durch die darin enthaltenen Antioxidantien, Ballaststoffe und Pflanzensterine kommen. Ihr Gehalt an Antioxidantien sowie ihre antioxidative Wirkung hängt von mehreren Faktoren ab, beispielsweise in welcher Wassertiefe sie wachsen und wie stark sie dem UV-Licht ausgesetzt sind. Pflanzensterine (zahlreich in Wakame und Nori enthalten) haben eine ähnliche chemische Zusammensetzung wie Cholesterin und verhindern dessen Aufnahme in den Organismus. Der Verzehr von Pflanzensterinen kann den Cholesterinspiegel im Blut senken, speziell den von LDL (dem „bösen“ Cholesterin).

 

Untersuchungen zufolge sind verschiedene Algen oder deren Bestandteile in der Lage, bei weiblichen Tieren der Entwicklung Tumoren in der Brust entgegenzuwirken und bestimmte Krebszellen im Labor absterben zu lassen. Algen, die tendenziell dem Östrogen entgegenwirken, könnten vor der Entwicklung hormonabhängiger Krebsarten wie Brust- oder Prostatakrebs schützen. Welche Rolle Algen bei der Vorbeugung von hormonabhängigen Krebsarten wirklich spielen, muss jedoch noch genauer erforscht werden. Ebenso wurde gezeigt, dass ein aus Wakame gewonnenes Carotinoid im Labor die Lebensfähigkeit von Dickdarm-Krebszellen verringern kann.

 

Speisealgen enthalten nur sehr wenig Fett. Sie können also nicht als bedeutender Lieferant von Omega-3-Fettsäuren betrachtet werden. Mikroalgen hingegen, von denen sich die Fische ernähren, enthalten sehr viel davon. Sie dienen zur Produktion zusätzlicher Omega-3-Fettsäuren. Eine an gesunden Männern und Frauen durchgeführte Untersuchung zeigt, dass das ADH (ein Typ Omega-3) von gekochtem Lachs aus Ernährungssicht dem aus Meeres-Mikroalgen gewonnenen Öl in Kapselform ebenbürtig ist. Die Konzentration an ADH im Blutplasma und in den roten Blutkörperchen der Probanden, die Lachs gegessen hatten, war genauso hoch wie bei den Teilnehmern, die aus Meeresalgen hergestellte Omega-3-Kapseln eingenommen hatten.

 

Jod spielt bei der Produktion der Schilddrüsenhormone eine Rolle, die zur Regulierung des Wachstums, der Entwicklung und des Stoffwechsels nötig sind. Eine zu hohe Jodkonzentration hingegen kann die Funktion der Schilddrüse beeinträchtigen. Obwohl Nori relativ viel Jod enthält, stellt der regelmässige Verzehr kein erkennbares Risiko für die Gesundheit dar. Den Menschen, die regelmässig Algen verzehren, werden hingegen die Sorten empfohlen, die am wenigsten Jod enthalten, wie beispielsweise Meerlattich (Meersalat) oder Lappentang.

 

Wissenschaftler haben gezeigt, dass Nori beachtliche Mengen an biologisch aktivem Vitamin B12 enthält. Ratten mit Vitamin-B12-Mangel erhielten 20 Tage lang mit Nori angereicherte Nahrung, woraufhin die Forscher eine Erhöhung des Vitamin-B12-Gehalts in ihrer Leber beobachteten. Das Trocken von Algen könnte die biologische Verfügbarkeit dieses Vitamins beeinflussen, doch derzeit gibt es keine allgemein gültigen Empfehlungen für den Tagesbedarf eines Menschen an Vitamin B12. Ausserdem würde das Vitamin B12 durch das Trocknen inaktiv. Beim Gefriertrocknen hingegen besteht dieses Problem nicht.

 

Der hohe Gehalt an Mineralstoffen erfordert eine langsame Gewöhnung des Organismus an den Verzehr von Algen. Eine tägliche Zufuhr ist empfehlenswert, aber nicht in grossen Mengen: im Durchschnitt 5g getrocknete Algen oder 50g frische Algen pro Tag.


Algen enthalten viel Vitamin K, das unter anderem für die Blutgerinnung notwendig ist. Menschen, die gerinnungshemmende Medikamente einnehmen, müssen darauf achten, dass der Vitamin-K-Gehalt ihrer Ernährung möglichst konstant ist. Sie dürfen Algen nicht als Hauptgericht verzehren, sondern nur in kleinen Mengen pro Tag oder als Nahrungsergänzungsmittel.

 


Meerlattich (Ulva sp): Ballaststoffe, Eisen, Calcium, Magnesium, Jod, Kupfer, Kobalt, Phosphor, Mangan, Zink, Vitamine A, C, K.

 

Wakame (Undaria pinnatifida): Ballaststoffe, Natrium und Kalium, Magnesium, Jod, Kupfer, Chrom, Kobalt, Calcium, Phosphor, Eisen, Mangan, Vitamine A, B2, B5, B9, K.

 

Nori (Porphyra), die Sushi-Alge: Magnesium, Jod, Chrom, Kobalt, Kalium und Natrium, Phosphor, Eisen, Zink, Kupfer und Mangan, Vitamine A, B9, B12, C.

 

Lappentang (Palmaria palmata): Eisen, Jod, Chrom, Kobalt, Natrium und Kalium, Phosphor, Magnesium, Zink, Kupfer, Mangan, Vitamine A, B9, C und E.

Meeres-Spaghetti (Riementang, Himanthalia elongata): Natrium, Jod, Kobalt, Calcium, Mangan, Zink, Kupfer, Vitamine A, B9, C, E, K.

 

Zuckertang (Laminaria saccharina): Ballaststoffe, Kalium und Natrium, Magnesium, Jod, Eisen, Calcium, Phosphor, Magnesium, Zink, Kupfer, Mangan, Vitamine A, C, B2, B9, K. Diese Alge ist nur in gekochtem Zustand verdaulich.

 

Eine Auswahl der besten Speisealgen finden Sie auf unserer Seite www.kunzvital.ch sowie demnächst im hervorragenden Buch „Les Algues de A à Z“ von Carole Dougoud Chavannes mit allen Informationen über diese Wunder der Natur. 

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